Kelly dominiert mit sensationellen 60 Punkten (2024)

Weltpremiere bei "Let's Dance" Kelly dominiert mit sensationellen 60 Punkten

Von Verena Maria Dittrich 11.05.2024, 01:02 Uhr Artikel anhören

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Viertelfinale bei "Let's Dance": Detlef Soost schlüpft in die Rolle einer Frau, Jana Wosnitza glänzt mit fabelhafter Fußarbeit und "ein frecher, junger Mann" wandert direkt ins Halbfinale. Vorhang auf für Show 10, die am Ende für eine Sensation sorgt.

Vor elf Wochen fing alles an, jetzt beim Viertelfinale fährt "Let's Dance" die großen Show-Geschütze auf und feiert im Musical Dome in Köln eine "Weltpremiere". Das gewohnte Parkett im Studio weicht zwar atemberaubender "Moulin Rouge"-Atmosphäre, die neue Kulisse weist jedoch ihre ganz speziellen Tücken auf. So sind im Boden viele Rillen, die es den Tänzern zusätzlich schwer machen.

08:08 min

Unterhaltung 11.05.24

In "Moulin Rouge"-Kulissen Detlef Soost eröffnet als Dragqueen die Let's-Dance-Show

In Show Nummer zehn stehen für die Promis gleich zwei Tänze auf dem Programm. Neben dem Einzeltanz gibt es den aus den Vorjahren bereits bekannten "Trio-Dance". Detlef Soost schlüpft für seinen ersten Tanz, einen Charleston, in die Rolle einer Frau und liefert mit seiner Ekat ein "lebhaftes Schauspiel" ab. Beim Trio-Dance jedoch, bei dem ihm neben seiner Lehrerin zusätzlich Mariia Maksina zur Seite steht, versetzt er das gesamte "Moulin Rouge in vollkommene Ekstase".

Nun ist ein Tango, so Llambi, zwar auch ein ausgesprochener "Männertanz" und so schön die Frauen an seiner Seite auch waren, hatte die Jury tatsächlich nur Augen für den Coach. Soosts Ausstrahlung auf dieser Bühne zieht das gesamte Publikum in seinen Bann. Kein Wunder, dass ihm dieser Tango die Höchstwertung einbringt.

08:45 min

Unterhaltung 11.05.24

"Das war pure Chica-Power" Jana Wosnitza legt finalreifen Trio-Tango aufs Parkett

"Junge, Junge", dem Vormarsch des 53-Jährigen steht der Trio-Tanz von Jana Wosnitza in nichts nach. Gemeinsam mit Vadim Garbuzov und Anastasia Stan liefert sie zu "Bad Romance" von Lady Gaga dermaßen ab, dass die Jury für diese "Chica-Power" ebenfalls vereint die Zehnerkellen schwingt. Im Einzeltanz überzeugt die NFL-Moderatorin mit einem Cha-Cha-Cha und vielleicht liegt es auch ein Stück weit an der "energiegeladenen Atmosphäre" und der besonderen Aura, die im Musical Dome herrscht, dass Wosnitza so wirkt, als wolle sie direkt ins Finale durchmarschieren.

60 Punkte für den "frechen, jungen Mann"

Weil Mark Keller verletzungsbedingt leider die Show verlassen musste, kehrt die in der Vorwoche ausgeschiedene Lulu zurück. Die Sängerin präsentiert an der Seite von Massimo einen "Wiener Walzer unterm Eiffelturm". Und natürlich ist dieser alles andere als einfach zu tanzen, aber wenigstens ein bisschen sauberere Fußarbeit hätte sich der Jury-Boss dann doch schon gewünscht. Die Kritik nimmt die 32-Jährige mit und zeigt im "berühmt-berüchtigten" Trio-Dance einen femininen Cha-Cha-Cha mit vielen "tollen Momenten und leichten Bewegungen." Ob das aber am Ende reichen wird?

Tja, was soll man überhaupt noch zu Gabriel Kelly sagen? Auch er hat vor elf Wochen "als frecher, junger Mann angefangen", aber inzwischen wirkt er, als habe er schon in frühester Kindheit begonnen zu tanzen. Zuerst haut er die komplette Jury und alle Anwesenden mit einem Contemporary von den Sitzen. Und als würden dafür nicht 30 Punkte genügen, legt er mit einem Jive noch einmal nach. Llambi schwärmt, seine Bewegungen stimmen "bis in den kleinen Finger" und vielleicht ist ihm das Talent ja wirklich in die Wiege gelegt worden.

Immerhin hat seine Tante Maite die Show schon einmal gewonnen! An der Seite von Malika und Zsolt Sándor Cseke bewegt er sich so synchron, dass man die beiden Tänzer kaum voneinander unterscheiden kann. Nicht zu vergessen, die unglaubliche Schnelligkeit, die der Jive erfordert! Möglicherweise haben wir hier gerade den Sieger dieser Staffel über seine 60 zu Recht verdienten Punkte jubilieren gesehen.

Ann-Kathrin Bendixen und ihre "kleine Story"

Das Ende der Show ist dann doch eine kleine Sensation. Denn wider Erwarten wird Ann-Kathrin Bendixen von den Zuschauern in Halbfinale gewählt und die eben erst für Mark Keller zurückgekehrte Lulu muss das Turnier zum zweiten Mal verlassen. Niemand bestreitet, dass aus Bendixen wohl nie eine begnadete Tänzerin werden wird. Aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sie immer aus allem "das Beste" macht und an dieser Show wirklich "gewachsen" ist.

Wie oft hat sie bittere Tränen vergossen? Wie sehr hat der Druck von außen ihr zu schaffen gemacht? Und auch sie war bereits ausgeschieden. Ihre Reise ist, wie ihr Partner Valentin Lusin ganz richtig sagt, "wirklich eine kleine Story". Vielleicht kann man sagen, sie ist ein kleiner Phoenix aus der Asche, der weiß, "nicht halbfinalwürdig zu sein" und dennoch versucht, zu liefern. Aber eben auf seine Art.

Natürlich ist sie während der Rumba viel getragen worden, aber beim Slowfox, dem schwersten aller Standardtänze, hat Motsi dennoch gute Passagen gesehen. So ist es vor allem ihre liebenswerte Persönlichkeit, die beim Publikum ankommt. Und na ja, Jorge attestiert ihr sogar jede Menge "Sexyness"! Wie sehr sie sich über jedes noch so kleine Lob freuen kann, ist dann eben doch "halbfinalwürdig".

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